Es ist das erste Mal, dass ich auf ein Baby warten muss. Fühlt sich komisch an. Ich will gar nicht mutmaßen, was das alles zu bedeuten hat. Es ist jetzt einfach mal eine Geduldsprobe für mich ungeduldige Person.
Fakt ist: körperlich geht es mir hervorragend. Ich kann essen, was ich will. Kein Sodbrennen, keine Fruktoseintoleranz, nichts. Ich schlafe besser und länger. Ich habe keine Rückenschmerzen, keine dicken Beine, keine Symphysenschmerzen. Nüscht.
Seelisch bin ich etwas angeschlagen. Bin schneller gereizt, wenn die Kinder ihre Aufmerksamkeit wollen, bin nah am Wasser gebaut.
Alle Tricks, das Baby zu locken, habe ich schon durch. Gewürze, Tee, Bewegung, baden, natürliche Prostaglandine *hüstel*... Aber all diese Dinge funktionieren nur, wenn das Baby eh schon geburtsbereit ist.
Heute war die Hebamme hier. Ein CTG wurde geschrieben. Dem Baby geht es gut und auch sonst ist alles prima. Also gut: weiterwarten.
Danke Euch, fürs Mitfiebern! ✿
Posts mit dem Label Hebamme werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Hebamme werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 14. Dezember 2012
Freitag, 30. November 2012
Hallo 39. Woche!
Gestern bin ich schon um 5 Uhr aufgewacht und war ganz aufgeregt. Ich weiß auch nicht, irgendwie hatte ich Bauchkribbeln und war ganz hibbelig. Ich dachte dann: das ist es jetzt. Wars dann doch nicht.
Jeden Abend habe ich (harmlose) Wehen und warte immer ganz gespannt darauf, ob die nun mehr werden oder nicht. Es zwickt auch ganz schön am Muttermund.
Heute war wieder meine Hebamme zur Vorsorge bei mir zu Hause. Nach den üblichen Punkten bat ich sie, heute doch mal nachzuschauen, wie es am Muttermund aussieht. Sie macht diese Untersuchung nie routinemäßig sondern nur nach Verlangen. Ich weiß auch, dass das Ergebnis solch einer Untersuchung nicht gerade aussagekräftig sein muss, denn bei 2 von 3 meiner Geburten hieß es noch ein paar Stunden vorher, dass da gar nichts auf eine Geburt hindeutet.
Dennoch finde ich den Befund von heute nicht schlecht: der Muttermund ist schön weich und hat sich bereits 1cm geöffnet. Die Hebamme konnte mit ihrem Finger das Köpfchen des Babys anstupsen.
Auch andere Dinge deuten auf eine Geburt in der nächsten Zeit hin: das Baby hat sein Wachstum verlangsamt und der Bauch hat sich nochmals gesenkt. Das Fruchtwasser hat etwas abgenommen, so dass sich der Bauchumfang etwas verringert hat.
Alles ist gut und richtig so. Die Hebamme meinte, das Baby wird auf keinen Fall nach dem Termin kommen, das würde sie sehr wundern. Ab morgen ist Dezember ;-)
Noch 13 Tage.
Jeden Abend habe ich (harmlose) Wehen und warte immer ganz gespannt darauf, ob die nun mehr werden oder nicht. Es zwickt auch ganz schön am Muttermund.
Heute war wieder meine Hebamme zur Vorsorge bei mir zu Hause. Nach den üblichen Punkten bat ich sie, heute doch mal nachzuschauen, wie es am Muttermund aussieht. Sie macht diese Untersuchung nie routinemäßig sondern nur nach Verlangen. Ich weiß auch, dass das Ergebnis solch einer Untersuchung nicht gerade aussagekräftig sein muss, denn bei 2 von 3 meiner Geburten hieß es noch ein paar Stunden vorher, dass da gar nichts auf eine Geburt hindeutet.
Dennoch finde ich den Befund von heute nicht schlecht: der Muttermund ist schön weich und hat sich bereits 1cm geöffnet. Die Hebamme konnte mit ihrem Finger das Köpfchen des Babys anstupsen.
Auch andere Dinge deuten auf eine Geburt in der nächsten Zeit hin: das Baby hat sein Wachstum verlangsamt und der Bauch hat sich nochmals gesenkt. Das Fruchtwasser hat etwas abgenommen, so dass sich der Bauchumfang etwas verringert hat.
Alles ist gut und richtig so. Die Hebamme meinte, das Baby wird auf keinen Fall nach dem Termin kommen, das würde sie sehr wundern. Ab morgen ist Dezember ;-)
Noch 13 Tage.
Freitag, 16. November 2012
Vorsorgebesuch
Ich erzähle der Hebamme vom letzten Wochenende, den Senkwehen und meiner Weinerlichkeit. Und heule gleich schon wieder los. Sie sitzt mir am Tisch gegenüber und strahlt mich an. "Da tut sich was!" Wir freuen uns beide und lachen über diese irren Hormone.
Als sie später meinen Bauch abtastet und das Baby fühlt, ist deutlich spürbar, dass der Kopf des Babys mit meinem Becken Kontakt aufgenommen hat. Das ist ein sicheres Zeichen, dass es Richtung Geburt geht. Ich staune über mein gutes Körpergefühl, das mir das schon bestätigt hat.
Und ab jetzt habe ich die Supergeheimnummer des Geburtshandys der Hebamme :-)
Als sie später meinen Bauch abtastet und das Baby fühlt, ist deutlich spürbar, dass der Kopf des Babys mit meinem Becken Kontakt aufgenommen hat. Das ist ein sicheres Zeichen, dass es Richtung Geburt geht. Ich staune über mein gutes Körpergefühl, das mir das schon bestätigt hat.
Und ab jetzt habe ich die Supergeheimnummer des Geburtshandys der Hebamme :-)
Sonntag, 14. Oktober 2012
Warum ich meine Kinder so bekomme, ...
... wie ich sie bekomme.
PS: Mir ist ganz klar, dass ich unermessliches Glück hatte, drei Kinder so unkompliziert und gesund auf die Welt zu bringen. Dafür bin ich unendlich dankbar. Sicherlich hatte aber auch die gute Betreuung unter den Geburten und meine daraus resultierende Entspanntheit und Sicherheit einen großen Anteil daran.
Und wie war schließlich die vierte Geburt? Lies hier :-)
Ich war noch Jugendliche, vielleicht 16 oder 17 Jahre alt, da lief im Fernsehen eine Dokumentation über eine Hebamme auf dem Land. Sie fuhr mit ihrem kleinen Auto zu den Familien auf den Dörfern und begleitete dort Frauen rund um die Geburt. Die Schwangerschaftsvorsorgen wurden gezeigt und wie die Geschwisterkinder mit einbezogen wurden. Bei den Geburten war auch die Kamera dabei, ganz dezent. Geburt fand zu Hause statt, mit fröhlichen starken Frauen und Vätern, die nicht untätig danebenstanden sondern eine Rolle spielen durften im ganzen Geburtsgeschehen. Die Frauen sahen so schön und kraftvoll aus und gaben unter der Geburt den Ton an. Sie bewegten sich frei im Haus umher und Geburt sah so normal aus. Im Wochenbett wurde die ganze Familie weiterbetreut, bis der Abschied von der Hebamme kam.
Das habe ich mir für immer gemerkt. So und nicht anders wollte ich auch meine Kinder bekommen. Mit einer Hebamme, die ich schon die Schwangerschaft über gut kennenlerne, die während der Geburt nur für mich da ist und so lange bleibt, wie es eben dauert und die mich hinterher so lange betreut, wie ich sie brauche.
Mit 22 Jahren, 1998, war ich das erste Mal schwanger. Sofort kümmerte ich mich um eine eigene Hebamme. Sie war Beleghebamme in einer nahen Klinik. Den Geburtsvorbereitungskurs machte ich in einem Geburtshaus. Mein damaliger Mann hatte leider kein Interesse, miteinbezogen zu werden. Wäre er engagierter gewesen, hätte ich wahrscheinlich auch schon mein erstes Kind im Geburtshaus bekommen. Deshalb habe ich dann, als die Geburt 10 Tage vor Termin losging, meine Freundin mit in die Klinik genommen. Nach 3 Stunden war mein Erstgeborener auf der Welt. 2 Stunden später lag ich wieder in meinem eigenen Bett, wo ich die ganze Nacht mein Baby anstarrte und es einfach nicht glauben konnte.
Ein paar Jahre später war ich alleinerziehend und wohnte ich mit meinem Großen ganz in der Nähe eines Geburtshauses. Bei fast jedem Spaziergang kam ich daran vorbei und spähte sehnsüchtig in die einladenden Räume. Ich wusste, wenn ich das Glück haben sollte, noch mehr Kinder bekommen zu dürfen, sollten sie genau dort auf die Welt kommen.
Ich lernte meinen Liebsten kennen und schon sehr bald darauf, im Jahr 2007, durften wir uns auf unser erstes gemeinsames Kind freuen. Die Vorsorgen im Geburtshaus und zu Hause habe ich sehr genossen. Als die Geburt ganz plötzlich losging, durfte der Große in der Nacht zu den Nachbarn gehen. Wir fuhren los und kamen gerade rechtzeitig zur Geburt nur 30 Minuten später im Geburtshaus an. 3 Stunden nach der Geburt waren wir mit unserem Mutzelchen wieder zu Hause. Unsere Hebamme kam täglich vorbei und schaute nach uns allen. Das Wochenbett zu Hause haben wir alle sehr genossen und hätten es niemals anders haben wollen.
Nur 20 Monate später, 2009, machte sich der kleine Bruder auf den Weg. Eine Nachbarin kam zum Übernachten in unsere Wohnung. Der Kleine wurde im Geburtshaus zur selben Uhrzeit, in dem selben Raum wie das Mutzelchen geboren. Auch hier waren wir 3 Stunden später wieder zu Hause. Als die Geschwister am Morgen aufwachten, staunten sie nicht schlecht über ihren kleinen Bruder. Das Baby nahm von Anfang an am Familienleben teil und die gewohnte Routine half mir auch dieses Mal wieder, dass die obligatorischen Heultage nach der Geburt im Rahmen blieben. Die täglichen Besuche unserer Hebamme taten ihr Übriges.
Nach unserem Umzug 2009 von Berlin nach Hamburg informierte ich mich sofort, wie es um die Situation in dieser Stadt bestellt ist, da ich noch einen Rückbildungskurs machen wollte. In Hamburg gibt es genau nur ein Geburtshaus. Das ist von unserem Wohnort gesehen am anderen Ende der Stadt. Leider ist mir das zu weit, denn ich wurde bei allen Geburten ziemlich überrumpelt. Deshalb bleiben wir dieses Mal gleich zu Hause. Im Grunde ist das auch nicht anders, als im Geburtshaus. Es gibt in Hamburg nur 2 Handvoll Hausgeburtshebammen. Ich bin froh, dass wir eine sympathische Frau kennenlernen durften und bin gespannt, wann und wie sich unser Adventsbaby auf den Weg zu uns macht.
PS: Mir ist ganz klar, dass ich unermessliches Glück hatte, drei Kinder so unkompliziert und gesund auf die Welt zu bringen. Dafür bin ich unendlich dankbar. Sicherlich hatte aber auch die gute Betreuung unter den Geburten und meine daraus resultierende Entspanntheit und Sicherheit einen großen Anteil daran.
Und wie war schließlich die vierte Geburt? Lies hier :-)
Mittwoch, 10. Oktober 2012
Das Geburtsgespräch
Gestern kam unsere Hebamme zum Geburtsgespräch zu uns nach Hause. Der Liebste machte auf Arbeit früher Schluss, damit wir ungestört ohne die Kinder die wichtigen Themen besprechen konnten.
Ich kann jetzt schon verraten, dass wir hinterher ganz schön durch den Wind waren. Es ist ja nun schon unsere dritte gemeinsame Geburt, aber das Thema ist einfach so emotional, dass wir beide während des 1,5stündigen Gesprächs mehrmals die Tränen in den Augen stehen hatten. Sei es aus Sentimentalität, aus Liebe zueinander, aus Dankbarkeit, vor Freude, vor Aufregung, vor Sorgen, ob alles gut geht... Der Schwimmbadbesuch mit den Kindern hinterher tat uns jedenfalls ganz gut.
Wenn man eine Geburt außerhalb eines Krankenhauses plant, erfährt man von der Hebamme sicher mehr Details, als man normalerweise hören würde. Jede noch so kleinste Eventualität wird besprochen. Von Dingen vor, während und nach der Geburt. Welche Faktoren eine Geburt zu Hause von vornherein ausschließen. Was passiert, wenn während oder nach der Geburt Dinge bei Mutter oder Kind auftreten, die eine Verlegung ins Krankenhaus nötig werden lassen. Wo steht das Auto? Wer fährt mit wem? usw.... Das alles so geballt zu hören macht zwangsläufig ein mulmiges Gefühl im Bauch.
Aber eigentlich kommen irgendwelche Zwischenfälle bei Geburten außerhalb einer Klinik höchst selten vor. Der Normalfall ist immer eine Geburt ohne Zwischenfälle, auch wenn jeder bestimmt irgendwelche Schauergeschichten aus dem Bekanntenkreis zu berichten weiß. Ich wünsche mir viel mehr positive und bestärkende Geburtsgeschichten, damit Frauen mutig und vorfreudig in dieses große Abenteuer gehen können. Meine drei großen Kinder habe ich in Ruhe, selbstbestimmt, ohne irgendwelche Medikamente und "nur" mit Hebammenhilfe ganz schnell und problemlos geboren. Den Großen ambulant mit eigener Hebamme in der Klinik, die beiden Kleinen im Geburtshaus. Ich weiß, dass ich das kann und gehe deshalb ganz zuversichtlich in die Geburt.
Ich kann jetzt schon verraten, dass wir hinterher ganz schön durch den Wind waren. Es ist ja nun schon unsere dritte gemeinsame Geburt, aber das Thema ist einfach so emotional, dass wir beide während des 1,5stündigen Gesprächs mehrmals die Tränen in den Augen stehen hatten. Sei es aus Sentimentalität, aus Liebe zueinander, aus Dankbarkeit, vor Freude, vor Aufregung, vor Sorgen, ob alles gut geht... Der Schwimmbadbesuch mit den Kindern hinterher tat uns jedenfalls ganz gut.
Wenn man eine Geburt außerhalb eines Krankenhauses plant, erfährt man von der Hebamme sicher mehr Details, als man normalerweise hören würde. Jede noch so kleinste Eventualität wird besprochen. Von Dingen vor, während und nach der Geburt. Welche Faktoren eine Geburt zu Hause von vornherein ausschließen. Was passiert, wenn während oder nach der Geburt Dinge bei Mutter oder Kind auftreten, die eine Verlegung ins Krankenhaus nötig werden lassen. Wo steht das Auto? Wer fährt mit wem? usw.... Das alles so geballt zu hören macht zwangsläufig ein mulmiges Gefühl im Bauch.
Aber eigentlich kommen irgendwelche Zwischenfälle bei Geburten außerhalb einer Klinik höchst selten vor. Der Normalfall ist immer eine Geburt ohne Zwischenfälle, auch wenn jeder bestimmt irgendwelche Schauergeschichten aus dem Bekanntenkreis zu berichten weiß. Ich wünsche mir viel mehr positive und bestärkende Geburtsgeschichten, damit Frauen mutig und vorfreudig in dieses große Abenteuer gehen können. Meine drei großen Kinder habe ich in Ruhe, selbstbestimmt, ohne irgendwelche Medikamente und "nur" mit Hebammenhilfe ganz schnell und problemlos geboren. Den Großen ambulant mit eigener Hebamme in der Klinik, die beiden Kleinen im Geburtshaus. Ich weiß, dass ich das kann und gehe deshalb ganz zuversichtlich in die Geburt.
Sonntag, 23. September 2012
Vorsorgeuntersuchung
Letzte Woche war unsere Hebamme wieder zur Vorsorgeuntersuchung bei uns zu Hause. Pipi machen, Blutdruck, Gewicht, Bauchumfang messen - das sind die üblichen Parameter, die untersucht werden. Das läuft genauso, wie in einer Arztpraxis.
Nicht wie in der Arztpraxis ist das ganze Drumherum. Das Gespräch über die Familie, die Geschwister, die vergangenen Schwangerschaften und Geburten. Die Kinder, die ganz andächtig dabeisitzen, wenn die Herztöne des Babys erklingen. Das ist das, was mir wichtig ist in einer Schwangerschaft und weshalb ich diesen Weg der Vorsorge wähle.
Was schön war diesmal: die Hebamme sagt: "Bei der Fahrt hierher habe ich mir gedacht: Jetzt bin ich aber so langsam auch gespannt, wie Dein Baby wohl aussehen wird!"
Noch 81 Tage.
Nicht wie in der Arztpraxis ist das ganze Drumherum. Das Gespräch über die Familie, die Geschwister, die vergangenen Schwangerschaften und Geburten. Die Kinder, die ganz andächtig dabeisitzen, wenn die Herztöne des Babys erklingen. Das ist das, was mir wichtig ist in einer Schwangerschaft und weshalb ich diesen Weg der Vorsorge wähle.
Was schön war diesmal: die Hebamme sagt: "Bei der Fahrt hierher habe ich mir gedacht: Jetzt bin ich aber so langsam auch gespannt, wie Dein Baby wohl aussehen wird!"
Noch 81 Tage.
Mittwoch, 22. August 2012
Vorsorgeuntersuchung
Zu Hause. Mit unserer Hebamme. An unserem Esstisch. Auf unserem Bett. Mit quirligen Geschwistern drumherum. Andächtiges Staunen beim Hören der Bruderherztöne. Wo sonst.
Eine Stunde bleibt die Hebamme. Heute kann der Liebste auch da sein. Am Esstisch unterhalten wir uns über den Alltag in der Familie. Die beiden Kleinen sitzen dabei, mümmeln Äpfel und Birnen, trinken Rhabarber-Zisch, malen und gucken Bücher an. Ich gehe mit dem obligatorischen Urin-Teststreifen auf die Toilette. Dann ziehen wir um ins Schlafzimmer. Ich lege mich aufs Bett, die Kinder sitzen daneben. Die Hebamme ertastet das Baby, das in Längslage liegt. Die Herztöne hört sie zuerst mit dem Hörrohr aus Holz. Damit wir alle auch mal dem Herzen des Babybruders lauschen können, nimmt die Hebamme danach ihr Miniherztongerät zu Hilfe. Die beiden Kleinen, die eben noch neben mir auf dem Bett herumgeturnt sind, lauschen andächtig und mit offenen Mündern. Dann werden Bauchumfang und Blutdruck gemessen und die Werte im Mutterpass notiert. In dieser Phase der Schwangerschaft ist eine Blutuntersuchung vorgesehen. Die Hebamme nimmt mir unter den kritischen Augen der Kinder in der Armbeuge Blut ab. Das wird eingeschickt und die Ergebnisse später nachgetragen. Mit dem Liebsten mustern wir unser Schlafzimmer und checken das Platzangebot für die Geburt. In ein paar Wochen werden wir ein richtiges "Geburtsgespräch" führen, um für alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Dieses Gespräch werden wir in Ruhe ohne die Kinder führen, denn etwas wuselig ist es doch, wenn sie dabei sind. Aber auch sooo schön! Die Schwangerschaft wird auf diese Weise nicht medizinisch betrachtet, sondern findet genau dort statt, wo sie hingehört. In diese Familie.
Dienstag, 24. Juli 2012
Hebammenbesuch
Gestern war wieder die Hebamme hier. Wie sehr ich ihre Besuche genieße! Ich freue mich jedes Mal, sie zu sehen. Zusammen mit den beiden Kleinen haben wir erstmal Grießkekse geknabbert. Nach Fragen zu meinem Befinden und der Ernährung habe ich mich auf mein Bett gelegt und die Hebamme hat dann meinen Bauch abgetastet. Schön finde ich, dass sie dabei jedes Mal, bevor sie den Bauch berührt, das Baby begrüßt. Und erstaunlicherweise kann sie selbst dieses 20cm kleine Kind schon ertasten. Gestern lag es aufrecht an der hinteren Wand der Gebärmutter an meine Wirbelsäule gekuschelt. Wie wunderbar! Die Geschwister saßen die ganze Zeit daneben und haben zugeschaut. Nachdem die Hebamme mit ihrem hölzernen Hörrohr die kindlichen Herztöne gehört hatte, hat sie für uns nochmal ihr kleines elektronisches Gerät ausgepackt. Höchst erstaunt lauschten die Geschwister dem Galopp des Babyherzens. Alles ist prima.
Nach einer Stunde haben wir uns voneinander verabschiedet. Zur nächsten Vorsorge in vier Wochen sehen wir uns wieder.
Nach einer Stunde haben wir uns voneinander verabschiedet. Zur nächsten Vorsorge in vier Wochen sehen wir uns wieder.
Sonntag, 15. Juli 2012
Fast Halbzeit
Am Ende unseres Urlaubes in Angeln kriege ich wiedermal Vorwehen. Kenne ich schon. Aber diesmal ziehen sie irgendwie nach unten. Ich mache mir Sorgen und bin weinerlich. Ich nehme Kontakt mit meiner Hebamme auf. Oberstes Gebot: Ausruhen! Ich nehme Schüssler Salz Nr.7, Magnesium. Am Abend auch aufgelöst in heißem Wasser "Heiße7" genannt. Danach geht es mir tatsächlich besser. Ich bin ganz ruhig und schlafe seit langem mal wieder fast durch. In der Bahnhofsapotheke bestelle ich Toko-Öl, das ich schon in allen vorangegangenen Schwangerschaften benutzt habe.
Die Gebärmutter hat meinen Bauchnabel erreicht. Ab und zu spüre ich das Baby stupsen. Dann, aber auch nur dann, wird mir bewusst, dass da wirklich ein neues Kind heranwächst. Erstaunlich, wie wenig es im Alltag eine Rolle spielt. Schade eigentlich. Ich überlege, etwas für das neue Baby zu kaufen. Irgendwas. Aber mir fällt nichts ein. Wir haben alles da, was ein Baby benötigt.
In der nächsten Woche steht ein Arztbesuch mit Ultraschall an. Ich hoffe, es ist alles in Ordnung. Und vielleicht kann man sehen, ob es ein Mädchen oder ein Junge ist. Ich will es wissen, ich bin doch viel zu neugierig.
Die Gebärmutter hat meinen Bauchnabel erreicht. Ab und zu spüre ich das Baby stupsen. Dann, aber auch nur dann, wird mir bewusst, dass da wirklich ein neues Kind heranwächst. Erstaunlich, wie wenig es im Alltag eine Rolle spielt. Schade eigentlich. Ich überlege, etwas für das neue Baby zu kaufen. Irgendwas. Aber mir fällt nichts ein. Wir haben alles da, was ein Baby benötigt.
In der nächsten Woche steht ein Arztbesuch mit Ultraschall an. Ich hoffe, es ist alles in Ordnung. Und vielleicht kann man sehen, ob es ein Mädchen oder ein Junge ist. Ich will es wissen, ich bin doch viel zu neugierig.
Montag, 25. Juni 2012
Vorsorgetermin
Heute war die Hebamme zum Vorsorgetermin bei mir zu Hause. Draussen hat es aus Eimern geschüttet und ich war so dankbar, dass ich nicht vor die Tür musste. Wir haben es uns bei einer Tasse Milchkaffee gemütlich gemacht und uns richtig Zeit genommen, uns weiter kennenzulernen. Die Hebamme macht ausser dem Ultraschall alle üblichen Untersuchungen, die bei einem Vorsorgetermin anstehen. Es ist also überhaupt nicht nötig, in eine Arztpraxis zu gehen. Wir haben über die vergangenen Schwangerschaften geredet, über Ernährung, die Familie und Geschwister. Mein Bauch wurde abgetastet. Seit ungefähr einer Woche merke ich die kleine feste Kugel, die immer größer wird. Das Baby spüre ich auch ab und zu stupsen. Im Familienalltag geht diese vierte Schwangerschaft bis jetzt allerdings noch völlig unter. Umso schöner fand ich es, als die Hebamme mit ihrem kleinen mobilen Hörgerät über meinen Bauch fuhr und da tatsächlich die schnell galoppierenden Herztöne des Babys zu hören waren. Hach! Nach über einer Stunde verabschiedeten wir uns. Ich freue mich sehr auf das nächste Mal. Dann ist tatsächlich schon die Halbzeit der Schwangerschaft erreicht.
Hier die erste Anschaffung fürs Baby, oder vielmehr für unsere Elternarme. Eine Babytrage. Super günstig bei ebay ersteigert, während im Fernsehen eine populäre Frauensendung lief. Die beste Zeit für Schnäppchen ;-)
Hier die erste Anschaffung fürs Baby, oder vielmehr für unsere Elternarme. Eine Babytrage. Super günstig bei ebay ersteigert, während im Fernsehen eine populäre Frauensendung lief. Die beste Zeit für Schnäppchen ;-)
Donnerstag, 7. Juni 2012
Hebammenbesuch
Heute hat mich die Hausgeburtshebamme zum ersten Mal besucht. Ich mochte sie von der ersten Sekunde an. Eine ganze Stunde haben wir uns unterhalten, Kekse gegessen und uns beschnuppert. Ich freue mich sehr auf die kommenden Monate, in denen die Hebamme zu den Vorsorgen zu uns nach Hause kommt.
Donnerstag, 17. Mai 2012
Pläne
So. Die Namen, weiblich wie männlich, haben wir schon. Den Mädchennamen hatten wir noch vom letzten Mal in petto. Das Schlafzimmer ist gedanklich schon umgebaut für den neuen Mitbewohner. In der ersten Zeit schläft das Baby im Beistellbettchen an meiner Seite. Der Wickeltisch und ein Sessel kommen dazu. Später passt auch ein größeres Gitterbett in unser Zimmer. Mein Nähplatz muss fürs Erste weichen. Neuanschaffungen sind gar nicht nötig, wir haben alle Möbel, den Kinderwagen und Klamotten aufgehoben.
Ich habe auch schon Kontakt mit Hausgeburtshebammen aufgenommen. Eine macht ab Oktober ein Sabbatjahr und steht uns leider nicht zur Verfügung. Aber sie hat eine Kollegin, die vielleicht für uns da sein kann. Ich freue mich schon auf diese Zeit und die intensive Begleitung.
Ich habe auch schon Kontakt mit Hausgeburtshebammen aufgenommen. Eine macht ab Oktober ein Sabbatjahr und steht uns leider nicht zur Verfügung. Aber sie hat eine Kollegin, die vielleicht für uns da sein kann. Ich freue mich schon auf diese Zeit und die intensive Begleitung.
Dienstag, 8. Mai 2012
Sorgen
Heute bin ich weinerlich. Und ich mache mir Sorgen. Nach meiner groben Schätzung dürfte ich Ende der 9. Woche sein. Und ich verspüre schon Vorwehen. Ich kenne das schon aus den letzten beiden Schwangerschaften, in denen ich einmal bereits ab der 20. Woche Vorwehen hatte und einmal schon ab der 13. Woche. Das ist sehr belastend und schränkt mich im Alltag ein. Der Bauch zieht und verkrampft sich, es kribbelt von Kopf bis zu den Füßen, ich kriege schlecht Luft und kann mich kurzzeitig nicht bewegen. Das ist mir heute tagsüber auf der Arbeit teilweise mehrmals in der Stunde passiert. Nicht gut. Ich nehme jetzt extra Magnesium ein und hoffe, ich komme über die Runden.
Einen Arzttermin habe ich in einer Woche. Ein guter Zeitpunkt, den Arzt zu wechseln. Seit meinem Umzug von Berlin nach Hamburg hatte ich nur eine Zwischenlösung, sozusagen. Der Arzt war mir nicht sympathisch und ich möchte von ihm nicht in einer Schwangerschaft betreut werden. Jetzt werde ich in eine neu eröffnete Praxis mit einer jungen Ärztin gehen, die auch naturheilkundlich arbeitet. Ich denke, sie wird eher meinen Anforderungen entsprechen.
Sobald ich Näheres weiß, werde ich mich um eine Hebamme kümmern. Ich strebe eine Hausgeburt an, einfach weil die letzten beiden Geburten so dermaßen rasant verliefen und deshalb wenig Zeit bleibt, irgendwo hinzufahren. Mir ist sehr wichtig, von einer Hebamme in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett kontinuierlich betreut zu werden.
Einen Arzttermin habe ich in einer Woche. Ein guter Zeitpunkt, den Arzt zu wechseln. Seit meinem Umzug von Berlin nach Hamburg hatte ich nur eine Zwischenlösung, sozusagen. Der Arzt war mir nicht sympathisch und ich möchte von ihm nicht in einer Schwangerschaft betreut werden. Jetzt werde ich in eine neu eröffnete Praxis mit einer jungen Ärztin gehen, die auch naturheilkundlich arbeitet. Ich denke, sie wird eher meinen Anforderungen entsprechen.
Sobald ich Näheres weiß, werde ich mich um eine Hebamme kümmern. Ich strebe eine Hausgeburt an, einfach weil die letzten beiden Geburten so dermaßen rasant verliefen und deshalb wenig Zeit bleibt, irgendwo hinzufahren. Mir ist sehr wichtig, von einer Hebamme in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett kontinuierlich betreut zu werden.
Abonnieren
Posts (Atom)



