Dienstag, 14. August 2012

Aber...

... bei der täglichen Fahrradfahrt zur Arbeit komme ich ganz schön aus der Puste.

Ich habe mir nochmal Gedanken gemacht zum letzten Eintrag. Vielleicht versteckt sich hinter diesen Sorgen vielmehr der Wunsch nach mehr Aufmerksamkeit für diese Schwangerschaft. Mehr Rücksicht, mehr Besinnung auf das neue Kind, mehr Achtung für diesen außergewöhnlichen körperlichen Zustand, mehr Genießen des Augenblickes. Ich werde es bei ihrem nächsten Besuch mal mit meiner Hebamme besprechen.

Kommentare:

  1. Hallo,

    das klingt doch sehr vernünftig, dass du das bei deiner Hebamme ansprechen wirst.

    Soweit ich das mitbekommen habe in meinem direkten privaten Umfeld, ist es normal, dass die erste Schwangerschaft sooo viel mehr Aufmerksamkeit bekommt als die zweite, weil eben alles so neu ist.
    Das gilt auch für die Aufregung, nachdem das Kind geboren ist. Beim ersten sind alle Elternpaare völlig "ausgeflippt", waren überschäumend, machten sich Sorgen, wenn das Kleine mal Blähungen hatte oder ähnliches - beim zweiten kannten sie das, was sie erwartet und sind wesentlich gelassener an die kleinen Herausforderungen des Alltags mit Baby herangegangen.
    Das heißt ja nicht, dass sie das zweite Kind weniger lieben, aber es läuft halt "routinierter" ab, schon in der Schwangerschaft.
    So hab ich es jedenfalls wahrgenommen ;-)

    Vielleicht schaffst du es ja - genau wie mit der Auqa-Gymnastik - dir eine Stunde Zeit zum Genießen zu nehmen. Eincremen nicht nur als Pflichtübung, sondern zum bewussten Genießen. Und ähnliches.

    Ich bin sehr sicher, dass deine Hebamme da noch viel klügeres zu zu sagen hat als ich ;-)

    Ganz liebe Grüße,
    Cornelia

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  2. Hallo nach Hamburg,

    durch Zufall bin ich Gestern auf Deinen Blog hier gestoßen und finde diesen natürlich sehr spannend weil auch ich Schwanger bin und unser zweites Kind im Dezember erwarte.

    Ja und Dein Beitrag heute hat mir von der Seele gesprochen. Ich fühle mich manchmal auch ganz schlecht das alles irgendwie so nebenher läuft und ich kaum mal Zeit für mich und meinen Muckel habe. Beim Ersten war einfach alles anders......

    Ich grüße Dich aus dem Ruhrgebiet,

    eine Mareike :-)

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  3. Tja, mehr Aufmerksamkeit ist da wohl gerade nicht drin in dem vollgepackten Alltag.. Ich schätze aber, das wird sich spätestens mit Beginn des Mutterschutzes ändern. Mach dir keine Sorgen um deinen guten Zustand, manchmal gibt der Körper auch das, was wir brauchen oder gerade aushalten können.

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